| Was Anfang der siebziger Jahre als eine Wiedergeburt des
Klezmer begann, erweist sich zu Beginn des neuen Jahrtausends als ein Ereignis:
das Phänomen Feidman. 20 Jahre nachdem sich Giora Feidman mit seiner Klarinette
erstmals dem deutschen Publikum vorstellte, erscheint dieses Attribut nicht
übertrieben. Von New York aus, wo er als "King of Klezmer" gefeiert wurde,
ebnete er dem "jewish soul" den Weg auf die klassischen Konzertbühnen und
schenkt seinen Zuhörern nicht nur eine sehr persönliche Interpretation des
Klezmers, sondern eine grenzenlose Hommage an das Leben. Kaum beschreibbar, was
er mit seiner Klarinette anstellt: wie sie lacht und weint und erzählt, die
Zuhörer packt und immer wieder aufs neue verblüfft. Mit seinem Anspruch auf Vielseitigkeit und seiner Botschaft der Grenzenlosigkeit fegt Feidman aber auch wie selbstverständlich die Grenzen zwischen sogenannter "U" und "E" Musik hinweg. Für Ihn gibt es nur die Musik, ohne all die Etiketten, sei es nun Klezmer, Tango, Jazz oder Klassik. "Ich vermittle anderen meine innere Stimme, eine Idee, ein Gefühl... Ein Klezmer spielt nicht er singt. Musik wird an jedem Ort der Welt verstanden, von allen Menschen gleich welcher Religion, Hautfarbe oder Sprache" (Giora Feidman) aktuelle Tourdaten Giora Feidman Notenbücher |
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